Hat mein Tier Schmerzen?

Hat mein Tier Schmerzen?

Schmerzerkennung und Schmerztherapie beim Tier haben einen hohen Stellenwert in meiner Praxis.

Gerade chronische Schmerzen werden leicht übersehen, weil sie sich bei Mensch und Tier oft langsam entwickeln. „Man gewöhnt sich daran“….  aber Schmerzen müssen und sollten v.a. beim Tier nicht sein. Die Veterinärmedizin bietet heute umfangreiche Konzepte der Schmerztherapie.

Schmerzen können sich bei Tieren vielfältig äußern.

Wenn Sie ein oder mehrere der u.a. Punkte bei Ihrem Tier bemerken oder unsicher sind, sprechen Sie mich an. Gerade bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates ist manchmal eine ausführliche Lahmheitsuntersuchung mit Gangbildanalyse und der gezielten Palpation bestimmter Trigger-Punkte nötig. Spätestens damit lässt sich erkennen, ob Ihr Tier Schmerzen hat und wenn ja, wo und wie stark….

Geben Sie Ihrem Tier auf keinen Fall Schmerzmittel für Menschen – diese können für Ihr Tier tödlich sein!

Beispiele für Schmerzanzeichen bei Hund und Katze:

  • vermehrtes Hecheln (Hund)
  • vermehrtes Schmatzen oder Jucken
  • reduzierter Appetit
  • Gewichtsabnahme
  • Lustlosigkeit
  • struppiges, glanzloses Haarkleid
  • vermehrtes Lecken/Putzen
  • Abneigung gegen Berührung – allgemein oder an bestimmten Körperstellen
  • Verhaltensänderung gegenüber Artgenossen, plötzliches aggressives Verhalten
  • Plötzliche Lautäußerungen (Jaulen) im Spiel, bei Berührung
  • Gelegentliche Schonhaltungen, Lahmheiten
  • Veränderte Bewegungsabläufe (Vermeidung bestimmter Gangarten)
  • Lahmheit zu Beginn der Bewegung, die sich aber nach einiger Zeit einläuft
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen/Hinsetzen/ Hinlegen
  • Ihr Tier bevorzugt einen anderen Schlafplatz, meidet Treppen, möchte nicht mehr springen (Auto, Sofa), nicht mehr so gerne spielen
  • veränderter Körpergeruch
  • (nächtliche) Unruhe

Beispiele für Schmerzanzeichen beim Pferd:

  • Reduzierter Appetit
  • Gewichtsabnahme
  • Bewegungsunlust, Stolpern
  • Struppiges, glanzloses Haarkleid
  • Abneigung gegen Berührung – allgemein oder an bestimmten Körperstellen
  • Verhaltensänderung gegenüber Artgenossen, Absonderung von der Herde, Aggression
  • Veränderte Bewegunsabläufe (Vermeidung bestimmter Gangarten)
  • Lahmheit zu Beginn der Bewegung, die sich aber nach einiger Zeit einläuft
  • Ihr Pferd legt sich nicht mehr, wälzt sich nicht mehr
  • Im akuten Fall auch: Schwitzen, Zittern, Zähneknirschen, Schweif schlagen, Stöhnen

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