Aktuelles

Arthrose bei Katzen:

Katzen zeigen bei Arthrose häufig erst spät Symptome. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium fallen Bewegungseinschränkungen und -unlust auf, manchmal aber auch nur unspezifische Anzeichen wie ein verändertes Putzverhalten bis hin zum Auszupfen von Fell, Inappetenz, Stubenunreinheit  oder andere Verhaltensänderungen.

Behandlungsversuche mit gängigen Schmerzmitteln zeigen bei Katzen nicht immer die gewünschte Wirkung weil die Schmerzentstehung bei Katzen ein besonders komplexer Vorgang ist, an dem viele Rezeptoren und Entzündungsmediatoren beteiligt sind. Hinzu kommt, dass gleichzeitig andere Erkrankungen z.B. von Nieren, Leber oder Schilddrüse vorliegen können, die den Einsatz von Schmerzmitteln erschweren.

Besonders wichtig sind daher die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, bevor überhaupt Symptome auftreten!  Osteopathie bietet die Möglichkeit, Arthrose bereits im Frühstadium zu erkennen und zu behandeln. Mit dem Einsatz homöopathischer und pflanzlicher Arzneimittel kann die Anwendung sog. NSAID´s (entzündungshemmende Schmerzmittel) hinausgezögert und reduziert werden. So lässt sich auch bei älteren Patienten die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Am 28. September ist WELT-TOLLWUT-TAG!

In Kenia sterben jährlich 2000 Menschen an einer Tollwut-Infektion.

Mit Ihrer Spende schützt Tierärzte ohne Grenzen die Menschen in Kenia vor der tödlichen Virusinfektion Tollwut. Die Impfung von Haustieren, Öffentlichkeitsarbeit und Informationskampagnen haben das Ziel: Tollwutfreies Kenia bis 2030. Finanziert werden die Projekte auch aus den Erlösen der diesjährigen „Impfen für Afrika“-Aktion, in diesem Jahr wurden damit bereits mehr als 200.000,- gespendet. Allen teilnehmenden Tierhaltern vielen Dank!

 

Urlaubszeit-Reisezeit:

Für Reisen mit Ihrem Vierbeiner ins Ausland denken Sie bitte an einen aktuellen EU-Heimtierausweis und den entsprechenden Impfschutz/Entwurmung.

Einreisebestimmungen für Tiere im Ausland finden Sie unter:P1090465

http://www.petsontour.de/de/home.aspx

Beachten Sie die Vorschriften des Reiselandes wie Leinen- /Maulkorbpflicht, führen Sie im  Handgepäck ausreichend Wasser, einen Reisenapf mit sich und vermeiden Sie Überhitzung! Lassen Sie Ihr Tier bei hohen Temperaturen nicht alleine im Auto, bereits ab 20°C kann es im Auto für Ihr Tier unangenehm warm werden.

Besonders bei Reisen in den Süden ist auf einen geeigneten Zecken- und Mückenschutz zu achten, um die Übertragung verschiedener Erkrankungen zu vermeiden.

In die Reiseapotheke gehören außerdem:

Augensalbe/Augentropfen,  Ohrreiniger, Desinfektionsmittel, Wund-und Heilsalbe, ein Präparat zur Linderung von Magen-Darm-Erkrankungen, Verbandzeug, Fieberthermometer und Zeckenzange .

Ich berate Sie gerne individuell für Ihr Tier, stelle Ihnen ggf. auch eine homöop. Hausapotheke zusammen.

 

Klimaschutz und Weidehaltung:

Für Ihre fachliche Expertise und jahrelanges Engagement für ökologische Landwirtschaft und gesunde Tierzucht hat die Tierärztin Dr. Anita Idel den Nachhaltigkeitspreis erhalten! Wissenswerte und interessante Fakten zur Weidehaltung von Wiederkäuern lesen Sie hier: https://oya-online.de/article/read/3031-.html#

Oder Buchtip: „Die Kuh ist kein Klimakiller!“, wie ökologische Weidewirtschaft die Bodenfruchtbarkeit sowie die biologische Vielfalt fördert und auf diese Weise zur Sicherung der Ernährung beiträgt und das Klima entlastet

 

 

Hitzefalle Auto:

Wie gefährlich der Fahrzeugaufenthalt bei sommerlichen Temperaturen ist und wie stark sich Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit aufheizen, wird häufig unterschätzt.

Selbst bei Außentemperaturen von nur 20°C kann die Situation für Vierbeiner im Wageninneren schnell lebensbedrohlich werden. Informieren Sie sich deshalb unter: https://www.wdt.de/media/1268/fachartikel_hitzefalle.pdf

 

Arthrose beim Hund:

Jedes 5. Hund-Halter-Team ist im Laufe eines Hundelebens von Einschränkungen durch Arthrose betroffen!

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können die Lebensqualität mindern aber nicht immer ist altersbedingter Verschleiß die Ursache. Auch Schäden an gelenkumgebenden Strukturen wie Knochen, Bänder, Gelenkkapsel, Bindegewebe oder Muskulatur können Schmerzen verursachen. Begünstigende Faktoren für Arthrose sind Fehlstellungen, Überlastungen, Übergewicht, genetische Faktoren u.v.a.m.

Bereits junge Tiere können ab dem Alter von einem Jahr betroffen sein, auch ohne erkennbare Veränderungen auf Röntgenaufnahmen. Eine umfassende Untersuchung ist unverzichtbar für die Früherkennung des vielfältigen Krankheitsbildes. Die möglichst frühzeitige Diagnose und ggf. schon früh erfolgende Therapie helfen, länger schmerzfrei und beweglich zu bleiben.

Eine Arthrose-Therapie muß immer individuell und meistens multimodal sein: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit sollten gleichzeitig gewährleistet sein, um die Lebensqualität von Hund und Halter zu erhöhen.

Wichtige Therapiebausteine sind:

  1. Eine hochwertigen Ernährung, die sich positiv auf den Gelenkstoffwechsel auswirkt
  2. manuelle Therapien wie Osteopathie, professionelle Physiotherapie, die die Beweglichkeit fördern und den Schmerzkreislauf unterbrechen. Auch physikalische Therapien wie z.B. low level laser haben sich in der Veterinärmedizin bewährt.
  3. Für die medikamentöse Behandlung stehen neben Schmerzmitteln (meist NSAID´s) auch biologische Tierarzneimittel, pflanzliche Inhaltsstoffe etc. zur Verfügung.

Wie bei allen chronischen Erkrankungen, ist auch bei Arthrose die regelmäßige Überwachung des aktuellen Zustandes wichtig. Nur so kann die Therapie rechtzeitig angepasst und ein Fortschreiten der Symptome verlangsamt werden.  Der dauerhafte Einsatz von z.B. sog. NSAID´s bei chronischen Schmerzen erfordert zudem die regelmäßige Kontrolle der Leber- und Nierenwerte.

 

Geschirre schränken die Beweglichkeit ein:

Durch das Tragen eines Brustgeschirrs soll die Halswirbelsäule des Hundes entlastet werden. Aber Geschirre schränken nach neuen Untersuchungen die Beweglichkeit der Vordergliedmaße ein: Unabhängig vom Modell wird das Vorführen der Vordergliedmaße durch handelsübliche Geschirre signifikant erschwert. Inwieweit dies zu Schäden am Schultergelenk führen kann, ist noch unklar. Bei täglicher Nutzung sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dies den normalen Bewegungsablauf einschränkt.

 

„Wühltischwelpen“:

Welpen sind keine Ware und verschiedene Organisationen positionieren sich gemeinsam mit gezielten Informationen gegen den illegalen Welpenhandel. Woran Sie einen seriösen Züchter erkennen erläutert eine Checkliste für den Welpenkauf unter folgendem link: https://www.wuehltischwelpen.de/checkliste-welpenkauf.php

 

Höchstspannungsfreileitung auf der Buchener Nordwest-Höhe?

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Nun droht auch in Sohlbach-Buchen der Bau einer Höchstspannungsleitung! Ohne ein Umdenken von Politik und Stromkonzernen bedeutet dies nicht nur das Ende einer bisher naturnahen Landschaft, dem „Bauernseifen“ und den Buchener Höhenwegen, die viele von Ihnen ausgiebig und regelmäßig für Ihre Hunde-Spaziergänge nutzen, sondern auch das definitve „Aus“  für Rotmilan, Bussard & Co.

Dieser massive Eingriff in das Landschaftsbild mit den geplanten 80 Meter (!) hohen Masten wird nicht nur die idyllischen Täler und Wälder in Sohlbach-Buchen zerstören sondern wegen der exponierten Höhenlage darüberhinaus die Aussicht von vielen Standorten des Kreisgebietes beeinträchtigen.

 

 

Bei Interesse finden Sie Informationen zum Thema unter: Flyer_Hochspannung

oder schicken mir eine mail.

Es gibt immer Alternativen und es existiert bereits eine „Unterschriftenliste“, an der Sie sich beteiligen können!

 

Buchtipps:

  •  „PAUL“ ein Botschafter der Rinder https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2018/10/paul-ein-botschafter-der-rinder/
  •  „Das geheime Leben der Kühe“ von Rosamund Young (btb-Verlag). Aus dem Vorwort: „Staunend verfolgen die Leute eine TV-Sendung über das soziale Miteinander von Elefanten, ihre Familienverbände, ihre Gefühle, die Art, wie sie sich gegenseitig helfen und ihren Sinn für Humor – ohne zu begreifen, dass unser eigenes heimisches Vieh ganz ähnlich lebt, wenn man ihm die Möglichkeit dazu gibt.“…
  • Tierethik“ von Friederike Schmitz (CM). Gedanken zum Tierschutz: Was dürfen wir Tieren alles zumuten, nur weil wir es können?
  • „Die Kuh ist kein Klimakiller!“ von Tierärztin Dr. Anita Idel: Wie ökologische Weidewirtschaft die Bodenfruchtbarkeit sowie die biologische Vielfalt fördert und auf diese Weise zur Sicherung der Ernährung beiträgt und das Klima entlastet

 

Tierschutz-Kampagne – wer Tiere achtet, denkt um:

 

 

Eine Initative der Tierärztekammer Berlin gegen sog. Qualzuchten.

Wußten Sie, dass jeder 4. Dackel einen Bandscheibenvorfall mit Querschnittslähmung erleidet und jeder 4. Mops versucht, im Sitzen zu schlafen weil er Angst hat, im Liegen zu ersticken? Wichtige Aspekte, die es vor der Anschaffung eines Haustieres zu bedenken gibt: tieraerztekammer-berlin

 

Hundeschule- Welpengruppe?

Welpengruppe ist nicht gleich Welpengruppe! Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einige Punkte hinweisen, die es bei der Auswahl einer Welpengruppe zu beachten gilt – eine entsprechende Checkliste maile ich Ihnen gerne zu.

“ Jeder (Hund u. Mensch) muß besser nach Hause gehen, als er gekommen ist“ – sollte die goldene Regel sein! Dafür sind eine fachgerechte Anleitung und Beobachtung (von Hunden und ihren Menschen) essentiell! Auf Zwang, Bedrohung, negative Konditionierung (Strafen) etc. sind dabei während dieser hochsensiblen Entwicklungsphase zu verzichten. Die Kursinhalte müssen an den Stand der schwächsten Mitglieder angepasst werden, nicht umgekehrt. Leider ist es immer noch weit verbreitet, Welpen für unerwünschtes Verhalten zu bestrafen – ohne ihnen zuvor überhaupt eine Alternative angeboten zu haben…

Achten Sie nicht nur auf die Entfernung zum Kursort oder die Kosten sondern auf die Zusammensetzung der Gruppe, die Qualifikation der Trainer, Gesundheitskontrollen etc.- und nicht zuletzt auf Ihr Bauchgefühl! Es muß nicht für jeden alles möglich sein, lassen Sie sich nicht unter den Machbarkeits-Druck setzen:

Zu keiner anderen Zeit im Hundeleben kann man in so erheblichem Maße Einfluss auf das Verhalten und die soziale u. emotionale Entwicklung von Hunden nehmen, wie zur Welpenzeit. In keiner anderen Zeit haben dabei auch Fehler so gravierend negativen Einfluss. Einem jungen Hund mit individueller Förderung einen guten Start zu bieten, zahlt sich aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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