Aktuelles

 

Wir wünschen allen Patientenbesitzern und Ihren Tieren 

frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

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KEINE TERMINE: 02.-10.01.2018

 

 

 

Vorläufig geänderte Telefonzeiten: 

Nach längerer, krankheitsbedingter Praxisschließung kann ich derzeit noch nicht alle gewohnten Leistungen in vollem Umfang anbieten. Aktuell erreichen Sie mich telefonisch aber wieder

Montags bis Freitags von 9.00 bis 9.30.

Osteopathische und homöopathische Behandlungen laufen wie gewohnt weiter!

 

Jetzt schon an Silvester denken?

Wenn Ihr Tier zum Jahreswechsel verschreibungspflichtige oder pflanzliche Medikamente zur Behandlung von Geräuschängsten benötigt, bestellen Sie diese bitte bis Mitte Dezember.  Unterstützende Nahrungsergänzungsmittel benötigen zudem eine gewisse Vorlaufzeit, um Ihre Wirksamkeit zu entfalten.  Mit der Einnahme dieser Mittel sollten Sie frühzeitig beginnen.  Ein relativ neues, gut verträgliches Präparat steht in diesem Jahr zur Verfügung und muß bei geringgradigen Ängsten erst zum Jahreswechsel eingesetzt werden.

Haben  Hund und Katze erst schlechte Erfahrungen mit Silvester gemacht, bleibt zunächst nur noch Schadensbegrenzung:  „Hausarrest“ für Katzen und Leinenpflicht für Hunde sowie Spaziergänge zu Zeiten u. in Gegenden, wo die „Böller-Wahrscheinlichkeit“ gering ist. Schreck- und Angstreaktionen sollten vom Menschen, soweit möglich, weitgehend ignoriert werden – gutgemeinter Trost  und Beruhigungsversuche verschlimmern  i.d.R. das Problem.

Am Silvesterabend: Schließen aller Fenster, Rolladen und Vorhänge; bevorzugte Rückzugsorte des Tieres zugänglich machen; Einschalten einer Geräuschkulisse (Radio, TV).  Auf keinen Fall sollte das Tier alleine zu Hause gelassen und besser auch nicht mit nach draußen genommen werden.  Auch ein Ohrstöpseltraining ist möglich, sollte aber unter qualifizierter Anleitung erfolgen und nimmt  einige Vorbereitungszeit in Anspruch.

Die Naturheilkunde bietet gute Möglichkeiten zur unterstützenden Therapie einer Geräuschangst. Entspannende pflanzliche Substanzen, homöopathische Mittel  oder geeignete Futterzusätze sollten dann nicht erst am 31.12. sondern i.d.R. frühzeitig, mit einer Vorlaufzeit von mindestens ca.  2 Wochen,  verabreicht werden.

Bei hochgradiger Geräuschangst nur an Silvester muß  ggf. auch ein vorübergehender  Einsatz von pharmakologischen Beruhigungsmitteln  in Erwägung gezogen werden. Dies sollte jedoch generell nur in Zusammenhang mit einem Verhaltenstraining und unter tierärztlicher Kontrolle erfolgen. Grundsätzlich ist zur Abklärung organischer Ursachen sowie vor jedem Einsatz von Medikamenten /Nahrungsergänzungsmitteln eine rechtzeitige medizinische Untersuchung des Tieres erforderlich.

Zu bedenken ist, dass selbst harmlos erscheinende pflanzliche Mittel den Transmitterstoffwechsel im Gehirn beeinflussen und unerwünschte Nebenwirkungen haben können.

Lange üblich war der kurzfristige Einsatz von  Präparaten mit dem Wirkstoff „Acepromazin“ ab dem Silvesterabend.  Davon wird  unter Tierschutz-Gesichtspunkten dringend abgeraten, da die Tiere in der An- und Abflutungsphase des Medikamentes zwar bereits/noch  bewegungsunfähig aber extrem geräuschempfindlich sind!

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