Aktuelles

KEINE TERMINE: 03.-07. August 2020

 

Corona-Virus:

Grundsätzlich minimiert die reine Terminsprechstunde in meiner Praxis ein mögliches Infektionsrisiko für Sie weil Wartezimmeraufenthalte weitgehend entfallen.

Weiterhin gelten folgende Hinweise, um den Praxisbetrieb aufrecht erhalten zu können:

– informieren Sie mich bitte vor Ihrem Besuch telefonisch, falls Sie selbst Krankheitssymptome (Erkältung, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Magen-Darm-Symptome, Fieber etc.) haben oder Kontakt zu erkrankten Menschen hatten.

– informieren Sie mich bitte vor Ihrem Besuch telefonisch, falls Sie sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben/positiv getestet wurden oder Kontakt zu Personen hatten, die dort waren/positiv getestet wurden.

– nach VO des Landes NRW gilt mit dem Betreten der Praxis die Maskenpflicht!

– bringen Sie bitte keine zusätzlichen Begleitpersonen zur Untersuchung/Behandlung Ihres Tieres mit: Grundsätzlich pro Tier nur eine klinisch gesunde Tierbegleitperson, keine Kinder, keine Risikopersonen.

– verzichten Sie auf Händeschütteln und halten Sie möglichst, auch während der Behandlung Ihres Tieres, einen Abstand von 1-2m zu mir ein.

– desinfizieren Sie Ihre Hände bitte nach dem Betreten und Verlassen der Praxis mit dem zur Verfügung stehenden Desinfektionsmittel.

 

 

Urlaubszeit-Reisezeit:

Für Reisen mit Ihrem Vierbeiner ins Ausland denken Sie bitte an einen aktuellen EU-Heimtierausweis und den entsprechenden Impfschutz/Entwurmung.

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Einreisebestimmungen für Tiere im Ausland finden Sie unter:

http://www.petsontour.de/

Beachten Sie die Vorschriften des Reiselandes wie Leinen- /Maulkorbpflicht, führen Sie im  Handgepäck ausreichend Wasser, einen Reisenapf mit sich und vermeiden Sie Überhitzung! Lassen Sie Ihr Tier bei hohen Temperaturen nicht alleine im Auto, bereits ab 20°C kann es im Auto für Ihr Tier unangenehm warm werden.

Besonders bei Reisen in den Süden ist auf einen geeigneten Zecken- und Mückenschutz zu achten, um die Übertragung verschiedener Erkrankungen zu vermeiden.

In die Reiseapotheke gehören außerdem:

Augensalbe/Augentropfen,  Ohrreiniger, Desinfektionsmittel, Wund-und Heilsalbe, ein Präparat zur Linderung von Magen-Darm-Erkrankungen, Verbandzeug, Fieberthermometer und Zeckenzange .

Ich berate Sie gerne individuell für Ihr Tier, stelle Ihnen ggf. auch eine homöop. Hausapotheke zusammen.

Hitzefalle Auto:

nur kurz ist schnell zu lang! Auch bei moderaten Außentemperturen sind im Wageninneren bald Temperaturen erreicht, die Tieren gefährlich werden: 

https://www.wdt.de/media/1268/fachartikel_hitzefalle.pdf

 

Warum Komplementärmedizin?

Jeder Organismus ist ein sehr komplexes System.  Wenn etwas in diesem System aus dem Gleichgewicht geraten ist, äußern sich Krankheiten mit sichtbaren Symptomen.  Der Körper verfügt selbst über eine Vielzahl von Regulationsmechanismen.  Komplementärmedizin unterstützt diese „Selbstheilungskräfte“ des Körpers.  Ziel ist ein dauerhaft stabiles körperliches und psychisches Gleichgewicht des Tieres.

 

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Klicken, liken, folgen? Wer viel mit Tieren arbeitet, ist wenig online. Trotzdem gilt ab sofort, bitte liken Sie uns auch auf  facebook 🙂

Ihre Eindrücke bei Jameda, google&Co sind ebenfalls wichtig, um Osteopathie auch anderen Tieren als effektive Behandlungsmöglichkeit zugänglich zu machen…

„Osteopathie-Highlight“:

Wenn sich selbst jahrelang bestehende Lahmheiten auch bei Hunde-Senioren noch beeindruckend verbessern lassen oder ganz verschwinden….(Pointer-Mix, 11 Jahre, 35 kg, chronische Vorderbeinlahmheit seit sehr vielen Jahren. Insgesamt 1 Jahr Osteopathie, Ca.1h ca. alle 4-6 Wochen, konventionelle Schmerzmittel konnten bereits nach 4 Behandlungen gegen pflanzliche Mittel ausgetauscht werden).

Die gesundheitliche Situation vieler alter Tiere kann meistens zumindest noch verbessert werden!

„Hat mein Tier Schmerzen?“:

Häufig ist bereits am Gangbild erkennbar, ob ein Tier Schmerzen hat.  Gerne möchte ich Sie für dieses wichtige Thema sensibilisieren und Ihnen und Ihrem Tier Hilfe bei der (Früh-) Erkennung von orthopädischen Problemen anbieten.

 

 

Schmerzen beim (älteren) Tier:

Aus gegebenen Anlass (die SZ berichtete) folgender Hinweis: Bei älteren Tieren werden veränderte Bewegungen häufig mit fehlender Motivation begründet. Gerade durch veränderte Bewegungen zeigen Tiere aber, dass ihnen eine bestimmte Bewegung/Körperhaltung Schmerzen verursacht! Treppen werden gemieden oder  Hund/Katze springen nicht mehr gerne ins Auto oder auf´s Sofa weil sie dabei eben Schmerzen dabei haben. Bei verschiedenen Hunderassen und gerade auch Katzen sind Schmerzen nicht immer leicht erkennbar. So kommen regelmäßig Katzen mit kahlen, haarlosen Hautstellen in die Praxis.  Bei einer osteopathischen Untersuchung fallen schmerzhafte Verspannungen am Tier sofort auf. Vielfach jahrelang vorbehandelt auf Allergien, Ekzeme, Parasiten, Unverträglichkeiten etc. stellt sich schließlich heraus, dass orthopädische Probleme Schmerzen verursachen und die Katze sich deshalb so intensiv putzt.  Einmal lokalisiert, lassen sich die schmerzhaften Veränderungen dann meist auch erfolgreich behandeln. Deshalb bitte nie vorschnell Symptome auf das Alter eines Tieres schieben, eine gründliche orthopädische Untersuchung mit Gangbildanalyse etc. bringt oft Klarheit und Hilfe!

Schmerzsignale bei Hund und Katze: Hat mein Tier Schmerzen?

Aktuelle Tierschutz-Themen und Hintergründe finde Sie auf der neuen:

Tierschutzseite    ….. und als jeweils akutelle posts auf facebook…

 

Impfen für Afrika 22.09.-2.10.202 29.09-2.10.2020: Osteopathie für Afrika

In meiner Praxis biete ich Haustierärztliche Leistungen (Impfungen, Entwurmungen, Kastrationen etc. an sondern spende bei diesem Projekt stattdessen die Hälfte der Einnahmen aus osteopathischen Behandlungen an Tierärzte ohne Grenzen. Ziel der Spendenaktion ist auch in diesem Jahr die Tollwutbekämpfunt in Kenia! Heuschrecken und Corona –  Ostafrika benötigt dringend unsere Hilfe:  https://www.togev.de/impfen-fuer-afrika/spendenprojekt.html

Corona-Virus bei Haustieren:

21.06.2020:  Corona-Meldepflicht für Haustiere angekündigt – das ist aber keine Pflicht zu testen!
Es geht dabei maßgeblich um die Unterstützung der Forschung, so berichtet u.a. die Süddeutsche:

 Wenn der Kater Corona hat: Meldepflicht für Haustiere 

Es gibt wenige gesicherte Erkenntnisse zu empfänglichen Tierarten, zu den Übertragungswegen zwischen Mensch, Tier und Umwelt etc. Haustiere scheinen für die Infektionskette des Menschen jedenfalls von extrem untergeordneter Bedeutung zu sein, bislang gibt es nur eine sehr überschaubare Zahl an positiv getesteten (Haus-)Tieren. Meldepflichtig werden nach aktuellem Kenntnisstand – wie beim Menschen auch – nur akute Infektionen mit SARS-CoV-2 (keine anderen Coronaviren), wohl auch ohne weitere Konsequenzen.

11.05.2020:Bei laboklin wurden bisher 460 Katzen getestet: bei keinem dieser Tiere war SARS-CoV-2 nachweisbar. Drei weitere Fälle von SARS-CoV-2-Infektionen bei Katzen wurden in den letzten Tagen aus den USA
und Frankreich berichtet. Alle 3 Tiere zeigten Atemwegsbeschwerden. Bei zwei Katzen war der Besitzer
positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, die andere Katze lebt in einem Haushalt, in dem keine Infektion bekannt ist. Diese Fallkonstellation wurde bislang noch nicht berichtet.
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat seine Empfehlungen zum Umgang mit Haustieren, die für
SARS-CoV-2 empfänglich sind, aktualisiert :  https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/coronavirus/

Es bestehen weiterhin keine Hinweise darauf, dass Haustiere, einschließlich Katzen und Frettchen,
SARS-CoV-2 auf Menschen übertragen.

07.04.2020: Zwischenzeitlich gibt es Studien, die zeigen, dass Katzen und Frettchen empfänglich sind für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat nähere Informationen dazu in seine FAQs aufgenommen. Trotzdem bleibt die bisherige Einschätzung weiterhin bestehen: „Haustiere spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19.“ Das Labor LABOKLIN hat auf diese neuen Erkenntnisse reagiert: um Unsicherheiten vorzubeugen ist ab jetzt die Untersuchung auf SARS-CoV-2 in den Atemwegsprofilen für die Katze inkludiert!

15.03.2020: Grundsätzlich sind Infektionen der oberen Atemwege und bakterielle Infekte zwischen Mensch und Tier übertragbar, auch beim Mensch-Tierkontakt sind also grundlegende hygienische Anforderungen einzuhalten! Mit Abstand und Hygiene lassen sich Tröpfchen- und Schmierinfektionen vermeiden.

Zu der aktuellen Corona-Virus-Situation schreibt das Friedrich-Löffler-Institut: „Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Haustieren durch infizierte Personen.“ Und: „Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen.“

Sicherlich ist es so, dass Informationen zur momentanen Infektionslage ständigen Aktualisierungen unterliegen, sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an.

 

Allgemeine Patienteninformationen und Sicherheitshinweise zur Corona-Pandemie:

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?
• Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion z. B. durch Tröpfchen, die beim
Niesen und Husten durch die Luft fliegen.
• Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder
Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist möglich.
• Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden.
Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht
abschließend geklärt. Es ist aber wie immer wichtig, sich nach dem Toilettengang gründlich
die Hände zu waschen. Beim Händewaschen ist neben Gründlichkeit auf ausreichende Dauer = mindestens für 20 sec (!) zu achten.

Welche Symptome (Krankheitszeichen) werden durch
das Coronavirus ausgelöst?
Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu erkältungsähnlichen
Krankheitszeichen führen wie:
• Schnupfen
• Fieber
• Husten
• Atemnot
• Auch über Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen
und Kopfschmerzen wurde berichtet.
• Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall.
Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren
Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

So schützen Sie sich und andere
• Bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause und vermeiden Sie Kontakt zu anderen Menschen
• Husten und niesen Sie in die Armbeuge
• Halten Sie möglichst 2 Meter Abstand zu anderen Menschen
• Achten Sie auf gute Handhygiene, das heißt:
• Waschen Sie Ihre Hände gründlich und regelmäßig mit Seife
• Benutzen Sie Händedesinfektionsmittel (z. B. hier in der Praxis)
• Halten Sie sich an die Anweisungen des Fachpersonals

Informieren Sie sich regelmäßig auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch Institutes und folgen Sie den Anweisungen der Experten.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2
www.rki.de/DE/Home/homepage_node

 

Cannabidiol (CBD) in der Kleintierpraxis:

Die Hauptwirkstoffe der Hanfpflanze sind zum einen THC, das unter das für den Rausch verantwortlich ist und unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Zum anderen CBD, das keine berauschende Wirkung hat sondern im Körper an endogene Cannabinoid-Rezeptoren bindet. Die Bedeutung dieser Rezeptoren ist erst teilweise für verschiedene Regulationsvorgänge geklärt, so scheint die Substanz in verschiedenen Studien positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und die Gehirndurchblutung zu haben. Daneben wird CBD ein analgetischer Effekt zugeschrieben. Allerdings gibt es erst wenige Studien zu Cannabidiol in der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. Arthrose.  Kommerzielle Produkte, die als Nahrungsergänzungsmittel gelten, können alles Mögliche enthalten und scheinen damit oft wenig erfolgversprechend. Wichtig ist eine gewisse Gewähr der Arzneimittelqualität durch pharmazeutische Präparate mit definierter Zusammensetzung und genauer Dosierbarkeit.  Für eine schmerzlindernde Wirkung muß Cannabidiol in der richtigen Konzentration die entsprechenden Rezeptoren erreichen. Richtig eingesetzt kann CBD ein möglicher Therapiebaustein in der Arthrosetherapie von Hund und Katze sein.

 

 

Arthrose bei Katzen:

Katzen zeigen bei Arthrose häufig erst spät Symptome. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium fallen Bewegungseinschränkungen und -unlust auf, manchmal aber auch nur unspezifische Anzeichen wie ein verändertes Putzverhalten bis hin zum Auszupfen von Fell, Inappetenz, Stubenunreinheit  oder andere Verhaltensänderungen.

Behandlungsversuche mit gängigen Schmerzmitteln zeigen bei Katzen nicht immer die gewünschte Wirkung weil die Schmerzentstehung bei Katzen ein besonders komplexer Vorgang ist, an dem viele Rezeptoren und Entzündungsmediatoren beteiligt sind. Hinzu kommt, dass gleichzeitig andere Erkrankungen z.B. von Nieren, Leber oder Schilddrüse vorliegen können, die den Einsatz von Schmerzmitteln erschweren.

Besonders wichtig sind daher die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, bevor überhaupt Symptome auftreten!  Osteopathie bietet die Möglichkeit, Arthrose bereits im Frühstadium zu erkennen und zu behandeln. Mit dem Einsatz homöopathischer und pflanzlicher Arzneimittel kann die Anwendung sog. NSAID´s (entzündungshemmende Schmerzmittel) hinausgezögert und reduziert werden. So lässt sich auch bei älteren Patienten die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Arthrose beim Hund:

Jedes 5. Hund-Halter-Team ist im Laufe eines Hundelebens von Einschränkungen durch Arthrose betroffen!

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können die Lebensqualität mindern aber nicht immer ist altersbedingter Verschleiß die Ursache. Auch Schäden an gelenkumgebenden Strukturen wie Knochen, Bänder, Gelenkkapsel, Bindegewebe oder Muskulatur können Schmerzen verursachen. Begünstigende Faktoren für Arthrose sind Fehlstellungen, Überlastungen, Übergewicht, genetische Faktoren u.v.a.m.

Bereits junge Tiere können ab dem Alter von einem Jahr betroffen sein, auch ohne erkennbare Veränderungen auf Röntgenaufnahmen. Eine umfassende Untersuchung ist unverzichtbar für die Früherkennung des vielfältigen Krankheitsbildes. Die möglichst frühzeitige Diagnose und ggf. schon früh erfolgende Therapie helfen, länger schmerzfrei und beweglich zu bleiben.

Eine Arthrose-Therapie muß immer individuell und meistens multimodal sein: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit sollten gleichzeitig gewährleistet sein, um die Lebensqualität von Hund und Halter zu erhöhen.

Wichtige Therapiebausteine sind:

  1. Eine hochwertigen Ernährung, die sich positiv auf den Gelenkstoffwechsel auswirkt
  2. manuelle Therapien wie Osteopathie, professionelle Physiotherapie, die die Beweglichkeit fördern und den Schmerzkreislauf unterbrechen. Auch physikalische Therapien wie z.B. low level laser haben sich in der Veterinärmedizin bewährt.
  3. Für die medikamentöse Behandlung stehen neben Schmerzmitteln (meist NSAID´s) auch biologische Tierarzneimittel, pflanzliche Inhaltsstoffe etc. zur Verfügung.

Wie bei allen chronischen Erkrankungen, ist auch bei Arthrose die regelmäßige Überwachung des aktuellen Zustandes wichtig. Nur so kann die Therapie rechtzeitig angepasst und ein Fortschreiten der Symptome verlangsamt werden.  Der dauerhafte Einsatz von z.B. sog. NSAID´s bei chronischen Schmerzen erfordert zudem die regelmäßige Kontrolle der Leber- und Nierenwerte.

 

Geschirre schränken die Beweglichkeit ein:

Durch das Tragen eines Brustgeschirrs soll die Halswirbelsäule des Hundes entlastet werden. Aber Geschirre schränken nach neuen Untersuchungen die Beweglichkeit der Vordergliedmaße ein: Unabhängig vom Modell wird das Vorführen der Vordergliedmaße durch handelsübliche Geschirre signifikant erschwert. Inwieweit dies zu Schäden am Schultergelenk führen kann, ist noch unklar. Bei täglicher Nutzung sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dies den normalen Bewegungsablauf einschränkt.

 

„Wühltischwelpen“:

Welpen sind keine Ware und verschiedene Organisationen positionieren sich gemeinsam mit gezielten Informationen gegen den illegalen Welpenhandel. Woran Sie einen seriösen Züchter erkennen erläutert eine Checkliste für den Welpenkauf unter folgendem link: https://www.wuehltischwelpen.de/checkliste-welpenkauf.php

 

Höchstspannungsfreileitung auf der Buchener Nordwest-Höhe / im „Bauernseifen“?

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Nun droht auch in Sohlbach-Buchen der Bau einer Höchstspannungsleitung! Ohne ein Umdenken von Politik und Stromkonzernen bedeutet dies nicht nur das Ende einer bisher naturnahen Landschaft, dem „Bauernseifen“ und den Buchener Höhenwegen, die viele von Ihnen ausgiebig und regelmäßig für Ihre Hunde-Spaziergänge nutzen, sondern auch das definitve „Aus“  für Rotmilan, Bussard & Co.

 

 

 

 

 

 

Dieser massive Eingriff in das Landschaftsbild mit den geplanten 60 m hohen Masten wird nicht nur die idyllischen Täler und Wälder in Sohlbach-Buchen zerstören sondern wegen der exponierten Höhenlage darüberhinaus die Aussicht von vielen Standorten des Kreisgebietes beeinträchtigen.

Anfang 2020 ist nun in Buchen-Sohlbach eine Bürgerinitiative entstanden. Bei Interesse finden Sie Informationen zum Thema in diesem Flyer: BI BS Flyer

oder schicken eine mail an:  wir.in.buchen.sohlbach@gmail.com

Es gibt immer Alternativen und es existiert bereits eine „Unterschriftenliste“, an der Sie sich beteiligen können!

 

Buchtipps:

  •  „PAUL“ ein Botschafter der Rinder https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2018/10/paul-ein-botschafter-der-rinder/
  •  „Das geheime Leben der Kühe“ von Rosamund Young (btb-Verlag). Aus dem Vorwort: „Staunend verfolgen die Leute eine TV-Sendung über das soziale Miteinander von Elefanten, ihre Familienverbände, ihre Gefühle, die Art, wie sie sich gegenseitig helfen und ihren Sinn für Humor – ohne zu begreifen, dass unser eigenes heimisches Vieh ganz ähnlich lebt, wenn man ihm die Möglichkeit dazu gibt.“…
  • Tierethik“ von Friederike Schmitz (CM). Gedanken zum Tierschutz: Was dürfen wir Tieren alles zumuten, nur weil wir es können?
  • „Die Kuh ist kein Klimakiller!“ von Tierärztin Dr. Anita Idel: Wie ökologische Weidewirtschaft die Bodenfruchtbarkeit sowie die biologische Vielfalt fördert und auf diese Weise zur Sicherung der Ernährung beiträgt und das Klima entlastet
  • „Schwein gehabt“  von Ulrich Bender,

 

Tierschutz-Kampagne – wer Tiere achtet, denkt um:

 

 

Eine Initative der Tierärztekammer Berlin gegen sog. Qualzuchten.

Wußten Sie, dass jeder 4. Dackel einen Bandscheibenvorfall mit Querschnittslähmung erleidet und jeder 4. Mops versucht, im Sitzen zu schlafen weil er Angst hat, im Liegen zu ersticken? Wichtige Aspekte, die es vor der Anschaffung eines Haustieres zu bedenken gibt: tieraerztekammer-berlin

 

Hundeschule- Welpengruppe?

Welpengruppe ist nicht gleich Welpengruppe! Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einige Punkte hinweisen, die es bei der Auswahl einer Welpengruppe zu beachten gilt – eine entsprechende Checkliste maile ich Ihnen gerne zu.

“ Jeder (Hund u. Mensch) muß besser nach Hause gehen, als er gekommen ist“ – sollte die goldene Regel sein! Dafür sind eine fachgerechte Anleitung und Beobachtung (von Hunden und ihren Menschen) essentiell! Auf Zwang, Bedrohung, negative Konditionierung (Strafen) etc. sind dabei während dieser hochsensiblen Entwicklungsphase zu verzichten. Die Kursinhalte müssen an den Stand der schwächsten Mitglieder angepasst werden, nicht umgekehrt. Leider ist es immer noch weit verbreitet, Welpen für unerwünschtes Verhalten zu bestrafen – ohne ihnen zuvor überhaupt eine Alternative angeboten zu haben…

Achten Sie nicht nur auf die Entfernung zum Kursort oder die Kosten sondern auf die Zusammensetzung der Gruppe, die Qualifikation der Trainer, Gesundheitskontrollen etc.- und nicht zuletzt auf Ihr Bauchgefühl! Es muß nicht für jeden alles möglich sein, lassen Sie sich nicht unter den Machbarkeits-Druck setzen:

Zu keiner anderen Zeit im Hundeleben kann man in so erheblichem Maße Einfluss auf das Verhalten und die soziale u. emotionale Entwicklung von Hunden nehmen, wie zur Welpenzeit. In keiner anderen Zeit haben dabei auch Fehler so gravierend negativen Einfluss. Einem jungen Hund mit individueller Förderung einen guten Start zu bieten, zahlt sich aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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