Aktuelles

3. Geburtstag!

Seit 3 Jahren gibt es nun meine tierärztliche Praxis für Osteopathie schon in Siegen-Sohlbach. Osteopathie ist eine großartige Therapieform und ich freue mich weiterhin sehr auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und die vielen schönen Erlebnisse mit Ihren Tieren. Danke für Ihr Vertrauen!

 

 

 

 

Geschenk-Gutscheine Osteopathie

Verschenken Sie doch einmal Beweglichkeit, Gesundheit und Wohlbefinden – oder schreiben es auf Ihren Wunschzettel. Osteopathie ist für Tier und Mensch eine gute Möglichkeit, die Gesundheit zu stabilisieren und was ist wichtiger als Gesundheit?

 

 

Social Media:

Wer viel mit Tieren arbeitet, ist wenig online. Entsprechend ruhig ist unser Facebook-Account. Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen trotzdem bei Facebook, Jameda, Google &Co: Osteopathie ist als effektive Therapie für Tiere nicht besonders verbreitet, deshalb bitte teilen, damit auch andere Tiere von dieser Möglichkeit erfahren!

 

 

 

Schokoladenvergiftung beim Hund:

Kakao enthält Theobromin und Koffein. Diese Substanzen können von Hund und Katze deutlich schlechter verstoffwechselt werden als vom Menschen und damit zu Vergiftungserscheinungen führen. Wie giftig eine Schokolade für Ihr Tier ist, hängt u.a. vom Kakaogehalt ab. Die mittlere kritische Dosis (LD50) von Theobromin liegt bei 100-200mg/kg oraler Aufnahme. Leichte Symptome (Durchfall/Erbrechen) können bereits bei 20mg/kg auftreten und sind innerhalb weniger Stunden nach der Aufnahme zu erwarten.  Therapie der Wahl: Unmittelbar (bis 2 Stunden) nach der Aufnahme von Schokolade kann Erbrechen ausgelöst werden.

Der Gehalt an Theobromin in Kakaobohnen schwankt zwi­schen 11 bis 53 mg/g, für verschiedene kommerzielle Produk­te ist er wie folgt angegeben:

Corona-Virus:

Grundsätzlich minimiert die reine Terminsprechstunde in meiner Praxis ein mögliches Infektionsrisiko für Sie weil Wartezimmeraufenthalte weitgehend entfallen.

 

Weiterhin gelten folgende Hinweise, um den Praxisbetrieb aufrecht erhalten zu können:

– bitte bringen Sie einen gültigen Impfausweis oder eine tagesaktuelle, offizielle (Testzentrum) Testbescheinigung mit.

– informieren Sie mich bitte vor Ihrem Besuch telefonisch, falls Sie selbst Krankheitssymptome (Erkältung, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Magen-Darm-Symptome, Fieber etc.) haben oder Kontakt zu erkrankten Menschen hatten.

– informieren Sie mich bitte vor Ihrem Besuch telefonisch, falls Sie sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben/positiv getestet wurden oder Kontakt zu Personen hatten, die dort waren/positiv getestet wurden.

– nach VO des Landes NRW gilt mit dem Betreten der Praxis die Maskenpflicht!

– bringen Sie bitte keine zusätzlichen Begleitpersonen zur Untersuchung/Behandlung Ihres Tieres mit: Grundsätzlich pro Tier nur eine klinisch gesunde Tierbegleitperson, keine Kinder, keine Risikopersonen.

– verzichten Sie auf Händeschütteln und halten Sie möglichst, auch während der Behandlung Ihres Tieres, einen Abstand von 1-2m zu mir ein.

– desinfizieren Sie Ihre Hände bitte nach dem Betreten und Verlassen der Praxis mit dem zur Verfügung stehenden Desinfektionsmittel.

 

Warum Komplementärmedizin?

Jeder Organismus ist ein sehr komplexes System.  Wenn etwas in diesem System aus dem Gleichgewicht geraten ist, äußern sich Krankheiten mit sichtbaren Symptomen.  Der Körper verfügt selbst über eine Vielzahl von Regulationsmechanismen.  Komplementärmedizin unterstützt diese „Selbstheilungskräfte“ des Körpers.  Ziel ist ein dauerhaft stabiles körperliches und psychisches Gleichgewicht des Tieres.

 

 

 

„Hat mein Tier Schmerzen?“:

Häufig ist bereits am Gangbild erkennbar, ob ein Tier Schmerzen hat.  Gerne möchte ich Sie für dieses wichtige Thema sensibilisieren und Ihnen und Ihrem Tier Hilfe bei der (Früh-) Erkennung von orthopädischen Problemen anbieten.

 

 

Schmerzen beim (älteren) Tier:

Aus gegebenen Anlass (die SZ berichtete) folgender Hinweis: Bei älteren Tieren werden veränderte Bewegungen häufig mit fehlender Motivation begründet. Gerade durch veränderte Bewegungen zeigen Tiere aber, dass ihnen eine bestimmte Bewegung/Körperhaltung Schmerzen verursacht! Treppen werden gemieden oder  Hund/Katze springen nicht mehr gerne ins Auto oder auf´s Sofa weil sie dabei eben Schmerzen dabei haben. Bei verschiedenen Hunderassen und gerade auch Katzen sind Schmerzen nicht immer leicht erkennbar. So kommen regelmäßig Katzen mit kahlen, haarlosen Hautstellen in die Praxis.  Bei einer osteopathischen Untersuchung fallen schmerzhafte Verspannungen am Tier sofort auf. Vielfach jahrelang vorbehandelt auf Allergien, Ekzeme, Parasiten, Unverträglichkeiten etc. stellt sich schließlich heraus, dass orthopädische Probleme Schmerzen verursachen und die Katze sich deshalb so intensiv putzt.  Einmal lokalisiert, lassen sich die schmerzhaften Veränderungen dann meist auch erfolgreich behandeln. Deshalb bitte nie vorschnell Symptome auf das Alter eines Tieres schieben, eine gründliche orthopädische Untersuchung mit Gangbildanalyse etc. bringt oft Klarheit und Hilfe!

Schmerzsignale bei Hund und Katze: Hat mein Tier Schmerzen?

 

Arthrose bei Katzen:

Katzen zeigen bei Arthrose häufig erst spät Symptome. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium fallen Bewegungseinschränkungen und -unlust auf, manchmal aber auch nur unspezifische Anzeichen wie ein verändertes Putzverhalten bis hin zum Auszupfen von Fell, Inappetenz, Stubenunreinheit  oder andere Verhaltensänderungen.

Behandlungsversuche mit gängigen Schmerzmitteln zeigen bei Katzen nicht immer die gewünschte Wirkung weil die Schmerzentstehung bei Katzen ein besonders komplexer Vorgang ist, an dem viele Rezeptoren und Entzündungsmediatoren beteiligt sind. Hinzu kommt, dass gleichzeitig andere Erkrankungen z.B. von Nieren, Leber oder Schilddrüse vorliegen können, die den Einsatz von Schmerzmitteln erschweren.

Besonders wichtig sind daher die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, bevor überhaupt Symptome auftreten!  Osteopathie bietet die Möglichkeit, Arthrose bereits im Frühstadium zu erkennen und zu behandeln. Mit dem Einsatz homöopathischer und pflanzlicher Arzneimittel kann die Anwendung sog. NSAID´s (entzündungshemmende Schmerzmittel) hinausgezögert und reduziert werden. So lässt sich auch bei älteren Patienten die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Arthrose beim Hund:

Jedes 5. Hund-Halter-Team ist im Laufe eines Hundelebens von Einschränkungen durch Arthrose betroffen!

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können die Lebensqualität mindern aber nicht immer ist altersbedingter Verschleiß die Ursache. Auch Schäden an gelenkumgebenden Strukturen wie Knochen, Bänder, Gelenkkapsel, Bindegewebe oder Muskulatur können Schmerzen verursachen. Begünstigende Faktoren für Arthrose sind Fehlstellungen, Überlastungen, Übergewicht, genetische Faktoren u.v.a.m.

Bereits junge Tiere können ab dem Alter von einem Jahr betroffen sein, auch ohne erkennbare Veränderungen auf Röntgenaufnahmen. Eine umfassende Untersuchung ist unverzichtbar für die Früherkennung des vielfältigen Krankheitsbildes. Die möglichst frühzeitige Diagnose und ggf. schon früh erfolgende Therapie helfen, länger schmerzfrei und beweglich zu bleiben.

Eine Arthrose-Therapie muß immer individuell und meistens multimodal sein: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit sollten gleichzeitig gewährleistet sein, um die Lebensqualität von Hund und Halter zu erhöhen.

Wichtige Therapiebausteine sind:

  1. Eine hochwertigen Ernährung, die sich positiv auf den Gelenkstoffwechsel auswirkt
  2. manuelle Therapien wie Osteopathie, professionelle Physiotherapie, die die Beweglichkeit fördern und den Schmerzkreislauf unterbrechen. Auch physikalische Therapien wie z.B. low level laser haben sich in der Veterinärmedizin bewährt.
  3. Für die medikamentöse Behandlung stehen neben Schmerzmitteln (meist NSAID´s) auch biologische Tierarzneimittel, pflanzliche Inhaltsstoffe etc. zur Verfügung.

Wie bei allen chronischen Erkrankungen, ist auch bei Arthrose die regelmäßige Überwachung des aktuellen Zustandes wichtig. Nur so kann die Therapie rechtzeitig angepasst und ein Fortschreiten der Symptome verlangsamt werden.  Der dauerhafte Einsatz von z.B. sog. NSAID´s bei chronischen Schmerzen erfordert zudem die regelmäßige Kontrolle der Leber- und Nierenwerte.

 

Geschirre schränken die Beweglichkeit ein:

Durch das Tragen eines Brustgeschirrs soll die Halswirbelsäule des Hundes entlastet werden. Aber Geschirre schränken nach neuen Untersuchungen die Beweglichkeit der Vordergliedmaße ein: Unabhängig vom Modell wird das Vorführen der Vordergliedmaße durch handelsübliche Geschirre signifikant erschwert. Inwieweit dies zu Schäden am Schultergelenk führen kann, ist noch unklar. Bei täglicher Nutzung sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dies den normalen Bewegungsablauf einschränkt.

 

„Wühltischwelpen“:

Welpen sind keine Ware und verschiedene Organisationen positionieren sich gemeinsam mit gezielten Informationen gegen den illegalen Welpenhandel. Woran Sie einen seriösen Züchter erkennen erläutert eine Checkliste für den Welpenkauf unter folgendem link: https://www.wuehltischwelpen.de/checkliste-welpenkauf.php

 

 

Tierschutz-Kampagne – wer Tiere achtet, denkt um:

 

 

Eine Initative der Tierärztekammer Berlin gegen sog. Qualzuchten.

Wußten Sie, dass jeder 4. Dackel einen Bandscheibenvorfall mit Querschnittslähmung erleidet und jeder 4. Mops versucht, im Sitzen zu schlafen weil er Angst hat, im Liegen zu ersticken? Wichtige Aspekte, die es vor der Anschaffung eines Haustieres zu bedenken gibt: tieraerztekammer-berlin

 

Hundeschule- Welpengruppe?

Welpengruppe ist nicht gleich Welpengruppe! Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einige Punkte hinweisen, die es bei der Auswahl einer Welpengruppe zu beachten gilt – eine entsprechende Checkliste maile ich Ihnen gerne zu.

“ Jeder (Hund u. Mensch) muß besser nach Hause gehen, als er gekommen ist“ – sollte die goldene Regel sein! Dafür sind eine fachgerechte Anleitung und Beobachtung (von Hunden und ihren Menschen) essentiell! Auf Zwang, Bedrohung, negative Konditionierung (Strafen) etc. sind dabei während dieser hochsensiblen Entwicklungsphase zu verzichten. Die Kursinhalte müssen an den Stand der schwächsten Mitglieder angepasst werden, nicht umgekehrt. Leider ist es immer noch weit verbreitet, Welpen für unerwünschtes Verhalten zu bestrafen – ohne ihnen zuvor überhaupt eine Alternative angeboten zu haben…

Achten Sie nicht nur auf die Entfernung zum Kursort oder die Kosten sondern auf die Zusammensetzung der Gruppe, die Qualifikation der Trainer, Gesundheitskontrollen etc.- und nicht zuletzt auf Ihr Bauchgefühl! Es muß nicht für jeden alles möglich sein, lassen Sie sich nicht unter den Machbarkeits-Druck setzen:

Zu keiner anderen Zeit im Hundeleben kann man in so erheblichem Maße Einfluss auf das Verhalten und die soziale u. emotionale Entwicklung von Hunden nehmen, wie zur Welpenzeit. In keiner anderen Zeit haben dabei auch Fehler so gravierend negativen Einfluss. Einem jungen Hund mit individueller Förderung einen guten Start zu bieten, zahlt sich aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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